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Gewerbe anmelden: Kosten in Berlin, München, Hamburg und Köln

Zwischen 15 und 60 €: Was die Anmeldung in vier Städten kostet, wovon die Gebühr abhängt und welche Kosten erst danach kommen.

Stand: 05.10.2026Autor: Katrin WendtLesezeit: 12 Min.

Bürogebäude einer Verwaltung mit deutscher Flagge, davor kahle Bäume unter blauem Himmel
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Kurz gesagt

Die Gewerbeanmeldung kostet nach den offiziellen Seiten, die wir am 05.10.2026 gelesen haben, in Berlin 26 € (15 € online), in Hamburg 25 €, in Köln 26 € und in München 50 bis 60 € je nach Rechtsform. Die Gebühr fällt einmal an. Laufende Kosten entstehen nicht durch die Anmeldung, sondern danach durch IHK und Gewerbesteuer, beide mit Befreiungen oder Freibeträgen. Frankfurt fehlt in diesem Vergleich, weil wir die Seite der Stadt nicht direkt lesen konnten.

Zwischen 15 und 60 €: So weit liegen die Gebühren auseinander, die in den vier Städten auf den offiziellen Seiten stehen. Wer die Gewerbeanmeldung vergleichen will, denkt zuerst an diese eine Zahl. Das Preisschild ist aber nur die oberste Schicht. Darunter liegen die Frage, ob Ihre Rechtsform einen anderen Satz auslöst, die Posten, die neben der Anmeldung entstehen können, und die laufenden Kosten, die mit der Gewerbeanmeldung selbst nichts zu tun haben, aber oft damit verwechselt werden.

Wir gehen die Schichten der Reihe nach durch und halten dabei an jeder Stelle fest, was belegt ist und was nicht. Wie die Anmeldung online abläuft, steht im Beitrag Gewerbe online anmelden. Hier geht es um das Geld.

Was kostet eine Gewerbeanmeldung?

Die folgende Übersicht zeigt die Gebühr für Einzelpersonen laut den vier Stadtportalen. In München ist es ein Rahmen, in den anderen Städten ein fester Betrag:

Zwei Hinweise zur Tabelle. Sie gilt für Einzelpersonen. Für andere Rechtsformen, etwa für juristische Personen, weichen mehrere Städte ab, dazu gleich mehr. Und sie zeigt den Stand vom 05.10.2026: Gebühren ändern sich, und die aktuelle Seite Ihrer Stadt hat Vorrang. Frankfurt ist bewusst nicht aufgeführt: Die Seite der Stadt war für uns nicht direkt lesbar, und aus einem Suchauszug nennen wir keinen Betrag.

Was an der Gebühr variiert

Hinter den Beträgen stecken Regeln, die je nach Ort verschieden gebaut sind. Die Tabelle zeigt, was die gelesenen Seiten über Varianten sagen.

Wovon die Gebühr abhängt, laut den gelesenen Stadtseiten (Stand 05.10.2026)
StadtEinzelpersonWeitere Varianten laut Seite
Berlin26 €, je Gesellschafter einer Personengesellschaft15 € bei elektronischer Anzeige, 31 € für eine juristische Person mit einem Vertreter, 13 € je weiterem Vertreter
MünchenRahmen von 50 bis 60 €Abhängig von der Rechtsform; eine genauere Staffelung nennt die Seite nicht
Hamburg25 €, bei Personengesellschaften pro PersonEine Zweitschrift kostet 15 €
Köln26 € je Anmeldung oder UmmeldungAbmeldung gebührenfrei; Gebühr per Gebührenbescheid

Quellen: Berlin: offizielle Gewerbeanmeldung · Stand: 05.10.2026 Hamburg.de: Gewerbeanmeldung · Stand: 04.10.2026 Köln: offizielle Gewerbemeldung · Stand: 05.10.2026

Die Staffelung nach Personen und Rechtsformen hat eine einfache Konsequenz. Wer eine GbR mit zwei Gesellschaftern gründet, zahlt in Berlin und Hamburg pro Gesellschafter, nicht einmal pro Gesellschaft. Wer eine GmbH oder UG anmeldet, zahlt in Berlin den Satz für juristische Personen. Rechnen Sie das vorher nach, bevor Sie sich auf eine Zahl aus einem Forenbeitrag verlassen.

Warum die Städte verschieden hoch liegen, lässt sich aus den Seiten teilweise ablesen: Sie verweisen auf unterschiedliche Gebührenordnungen. Köln nennt die Tarifstelle 12.1.3 der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung Nordrhein-Westfalen, Berlin die Verwaltungsgebührenordnung des Landes. Köln: offizielle Gewerbeanmeldung · Stand: 04.10.2026 Die Gebühr ist also keine bundesweit einheitliche Zahl. Wer in einer Stadt wohnt, die hier nicht vorkommt, nimmt den Betrag von deren eigener Seite.

Fünf Gründungen im Kostenvergleich

Damit die Staffelung greifbar wird, hier fünf erfundene Gründungen und die einmalige Anmeldegebühr, die sich aus den gelesenen Seiten ergibt. Nicht enthalten sind alle Posten, die außerhalb der Anmeldung liegen.

Einmalige Anmeldegebühr in fünf fiktiven Fällen (Stand 05.10.2026)
FallGebühr nach den gelesenen SeitenHinweis
Einzelunternehmerin in Berlin, online15 €Online-Weg nur mit Kreditkarte bezahlbar
Einzelunternehmer in Berlin, vor Ort26 €Zahlung im Ordnungsamt
Zwei Gesellschafter einer GbR in Hamburg2 × 25 €, also 50 €Bei Personengesellschaften pro Person
Einzelunternehmer in Köln26 €Per Gebührenbescheid
UG mit einer Gesellschafterin in München50 bis 60 € für die AnmeldungNotar und Handelsregister kommen hinzu

Auffällig ist, wie nah die Einzelunternehmer in drei der vier Städte beieinanderliegen und wie viel weiter München liegt. Daraus lässt sich nichts über die Qualität der Verwaltung ableiten, nur etwas über die Gebührenordnung. Wer den Standort frei wählen kann, hat damit einen Preisunterschied von höchstens rund 45 €, der in der Gesamtplanung eines Betriebs selten den Ausschlag gibt.

Wann wird gezahlt?

Der Zahlungszeitpunkt ist verschieden und wird gern übersehen. In Berlin zahlen Sie die ermäßigte Online-Gebühr bereits im Verfahren, bei der Anzeige vor Ort direkt im Ordnungsamt. München bietet die Online-Zahlung im Meldevorgang an, mit PayPal, Wero, Visa oder Mastercard, und an der Kasse bar. München: offizielle Gewerbeanmeldung · Stand: 05.10.2026 Köln erhebt die Gebühr erst nach der Meldung per Gebührenbescheid. Für Hamburg nennt die gelesene Einstiegsseite keine Zahlungsart.

Für die Planung heißt das: Bei Berlin und München muss das Zahlungsmittel am Tag der Anmeldung bereitliegen, bei Köln kommt die Forderung später als Bescheid ins Haus. Wer knapp kalkuliert, sollte diese Beträge nicht auf den Tag der Gründung drücken, sondern einen Puffer einplanen.

Auch Änderungen kosten

Die Gebühr betrifft nicht nur den Anfang. Das Gesetz kennt weitere Anlässe für eine Anzeige: Anzuzeigen sind neben dem Beginn auch die Verlegung des Betriebs, der Wechsel oder die Ausdehnung des Gegenstands, die Änderung des Namens und die Aufgabe des Betriebs. § 14 Abs. 1 GewO · Stand: 05.10.2026 Was dafür fällig wird, haben wir nur für zwei Städte gelesen. Hamburg erhebt 25 € auch für Betriebssitzverlegungen, Namensänderungen und nicht anzeigepflichtige Änderungen. Hamburg: offizielle Gewerbeanzeige · Stand: 05.10.2026 Köln nennt seinen Satz von 26 € für Anmeldung und Ummeldung gleichermaßen. Wer umzieht, den Namen ändert oder sein Angebot erweitert, rechnet also mit einem erneuten Betrag.

Das ist besonders für die ersten Jahre relevant, in denen sich ein Angebot häufig verschiebt. Wer die Beschreibung der Tätigkeit beim Start so wählt, dass sie ehrlich und nicht zu eng ist, muss später seltener nachmelden. Eine künstlich weite Formulierung auf Vorrat ist damit allerdings nicht gemeint.

Wie lange dauert es, ein Kleingewerbe anzumelden?

Neben dem Geld kostet die Anmeldung Zeit. Die gelesenen Seiten geben sie unterschiedlich genau an. Hamburg nennt etwa 15 Minuten für Ihre Eingabe und 3 bis 10 Werktage für die Bearbeitung durch das Amt. Hamburg: offizielle Gewerbeanzeige · Stand: 05.10.2026 Köln stellt den Gewerbeschein bei der Online-Meldung sofort als PDF bereit. Köln: offizielle Gewerbemeldung · Stand: 05.10.2026 Berlin und München nennen keine Dauer, wohl aber den Weg der Bestätigung: Berlin ins BundID-Konto oder per Post, München per Post.

Das Gesetz selbst sagt dazu: Die Behörde bescheinigt innerhalb von 3 Tagen den Empfang der Anzeige. § 15 Abs. 1 GewO · Stand: 05.10.2026 Die beiden Angaben messen vermutlich Verschiedenes, den Empfang einerseits, die Bearbeitung andererseits. Wenn es auf einen Tag ankommt, etwa weil ein Konto oder ein Marktstand den Nachweis verlangt, rechnen Sie mit der Postlaufzeit oder wählen den Weg mit sofortigem Download, wo es ihn gibt.

Euro-Geldscheine mit einer Zwei-Euro-Münze in Nahaufnahme auf dunklem Untergrund
Der einmalige Betrag ist die oberste Schicht, danach folgen IHK und Gewerbesteuer.

Weitere einmalige Kosten, die dazukommen können

Die Gebühr der Gewerbeanmeldung ist bei Einzelpersonen oft der einzige einmalige Betrag. Bei anderen Rechtsformen und Tätigkeiten kommt Weiteres hinzu, was die Stadtseite nicht ausweist.

  • UG oder GmbH. Hier ist ein Notar nötig, und das Gericht erhebt eine Eintragungsgebühr. Als Beispiele nennt die Bundesnotarkammer etwa 105 € für eine UG mit einem Gesellschafter und Musterprotokoll bis etwa 630 € für eine GmbH mit mehreren Gesellschaftern ohne Musterprotokoll, jeweils zuzüglich Auslagen und Umsatzsteuer. Bundesnotarkammer: Kostenbeispiele · Stand: 04.10.2026 Dazu kommt die Handelsregistergebühr von 225 €. HRegGebV, Gebührenverzeichnis Nr. 2100 (seit 01.06.2025, BGBl. 2025 I Nr. 127); die frühere Angabe von 150 € (IHK, Stand 11/2024) ist überholt · Stand: 05.10.2026
  • Erlaubnispflichtige Tätigkeiten. München nennt eine ganze Reihe von Tätigkeiten, die vorab eine Erlaubnis brauchen, darunter Bewachungsgewerbe und Reisegewerbe. Was diese Erlaubnisse kosten, nennt die gelesene Seite nicht; die Kosten sind uns unbekannt.
  • Handwerk. Meisterpflichtige Tätigkeiten setzen die Eintragung in die Handwerksrolle voraus. Gebühren dafür haben wir nicht gelesen.
  • Überwachungsbedürftige Gewerbe. München fordert für sie Führungszeugnis und Gewerbezentralregisterauszug an. Der Betrag dafür ist auf der gelesenen Seite nicht genannt.

Den Überblick zu Notar, Stammkapital und Rechtsformen gibt der Leitfaden GmbH gründen. Dort steht auch, was sich hinter den Kostenbeispielen verbirgt.

Beispiel (fiktiv): Eine UG mit einem Gesellschafter und Musterprotokoll, angemeldet in München. Gewerbeanmeldung 50 bis 60 €, Handelsregister 225 €, Notar etwa 105 € als Beispielwert. Das ergibt etwa 305 bis 315 € an einmaligen Gebühren, noch ohne Umsatzsteuer auf die Notarkosten, ohne Auslagen und ohne das Stammkapital. Die Zahl ist eine Veranschaulichung, keine Kalkulation für Ihren Fall.

Laufende Kosten: Was nach der Anmeldung monatlich oder jährlich anfällt

Hier sitzt ein verbreiteter Irrtum: „Ein Kleingewerbe kostet im Monat so und so viel.“ Die gelesenen Quellen kennen keinen solchen Fixbetrag. Die Anmeldung macht Sie nicht zum Zahler einer Monatsgebühr. Was folgen kann, sind zwei Posten, die an Ihren Verhältnissen hängen:

IHK. Der Kammer gehören Gewerbetreibende an, die zur Gewerbesteuer veranlagt sind und eine Betriebsstätte im Bezirk haben. Das Gesetz sieht Befreiungen vor: Kleine Gewerbetreibende ohne Handelsregistereintrag sind bis zu einem Gewerbeertrag oder Gewinn von 5.200 € beitragsfrei, und für Gründer gibt es eine zeitweise Entlastung bis zu einem Gewinn von 25.000 €. § 3 Abs. 3 IHKG · Stand: 04.10.2026 Den örtlichen Beitrag haben wir nicht gelesen. Er steht in der Beitragsordnung Ihrer IHK.

Gewerbesteuer. Für natürliche Personen und Personengesellschaften kürzt das Gesetz den Gewerbeertrag um einen Freibetrag von 24.500 €. Auf den Rest wird eine Messzahl von 3,5 % angewendet. § 11 Abs. 1 GewStG · Stand: 04.10.2026 § 11 Abs. 2 GewStG · Stand: 05.10.2026 Mit dem Ergebnis, dem Steuermessbetrag, rechnet die Gemeinde weiter, und das tut sie mit einem eigenen Hebesatz, den wir nicht kennen.

Beispiel (fiktiv, vereinfacht): Ein Einzelunternehmer hat einen Gewerbeertrag von 30.000 €. Davon gehen 24.500 € Freibetrag ab, es bleiben 5.500 €. Bei 3,5 % ergibt das einen Steuermessbetrag von 192,50 €. Nur zur Veranschaulichung angenommen: Hätte die Gemeinde einen Hebesatz von 400 %, wären es 770 €. Dieser Hebesatz ist erfunden und nicht der Ihrer Gemeinde. Bei einem Gewerbeertrag unter dem Freibetrag fällt gar keine Gewerbesteuer an. Wie der Gewerbeertrag im Einzelfall entsteht, ist eine Frage für das Finanzamt oder eine steuerlich befugte Person.

Was dieser Beitrag nicht beziffert

Alles, was für den Betrieb zusätzlich nötig ist, kostet Geld, taucht aber auf keiner der Stadtseiten auf: Konto, Buchhaltung, Beratung, Arbeitsmittel, eine Website. Dafür haben wir keine eigenen Quellen und nennen deshalb keine Pauschalen. Für das Konto gibt es eigene Beiträge mit Preisen und Stand-Datum, die übrigen Posten gehören in Ihren Gründungsplan. Wie sich ein solcher Plan aufbauen lässt und welche Fragen vor dem Start zu klären sind, steht im Leitfaden zum Selbstständigmachen. Entscheidend ist, dass die Anmeldegebühr nicht die einzige Zahl in Ihrer Kalkulation bleibt, auch wenn sie die erste ist, die Sie bezahlen.

Kann ich die Kosten der Gewerbeanmeldung absetzen?

Das Einkommensteuergesetz definiert: Betriebsausgaben sind die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind. § 4 Abs. 4 EStG · Stand: 05.10.2026 Die Anmeldegebühr entsteht, weil Sie den Betrieb eröffnen. Sie ist deshalb ein naheliegender Kandidat. Wie sie in Ihrer Gewinnermittlung zu behandeln ist, klären Sie mit dem Finanzamt oder einer steuerlich befugten Person, denn das hängt von Ihrer Art der Gewinnermittlung ab.

Praktisch hilft ein sauberer Beleg: Köln verschickt einen Gebührenbescheid, andere Städte quittieren die Zahlung online oder an der Kasse. Legen Sie diesen Beleg zu den Unterlagen Ihres Betriebs, am besten mit einer kurzen Notiz, wofür er war. Dieselbe Regel gilt für Notarkosten und Registergebühren.

Und was kostet die Abmeldung?

Die Abmeldung ist eine eigene Anzeige: Nach § 14 der Gewerbeordnung ist die Aufgabe des Betriebs anzuzeigen. § 14 Abs. 1 GewO · Stand: 05.10.2026 In Köln ist sie nach der gelesenen Seite gebührenfrei. Köln: offizielle Gewerbemeldung · Stand: 05.10.2026 Für München, Berlin und Hamburg haben wir keinen Betrag für die Abmeldung gelesen. Die Seiten, die wir ausgewertet haben, beschreiben die Anmeldung. Wer sein Gewerbe in München abmelden will, fragt beim Gewerbeamt nach Verfahren und Gebühr.

Die Kosten im Blick behalten

Wer Kosten vergleicht, sollte auf zwei Dinge achten, die in der Praxis oft unter den Tisch fallen. Das erste ist das Datum: Eine Gebühr, die vor einem Jahr in einem Forum stand, ist keine Auskunft für heute. Das zweite ist die Vollständigkeit: Eine Zahl ohne Angabe der Rechtsform ist unvollständig.

Eine einfache Tabelle für Ihre eigene Planung hilft mehr als jede Pauschale. Spalten: Posten, Betrag, Stand, Quelle. Zeilen: Anmeldegebühr Ihrer Stadt, gegebenenfalls Notar und Handelsregister, Erlaubnisse, Beitrag Ihrer IHK, Hebesatz Ihrer Gemeinde. Wo Sie noch keinen Betrag haben, schreiben Sie „unbekannt“ hinein. Das ist ehrlicher als eine Schätzung, und es zeigt Ihnen, wo Sie noch nachfragen müssen. Der Gründer-Laufzettel geht dieselbe Strecke mit Ihnen durch.

Wie viel darf man als Kleingewerbe steuerfrei verdienen?

Die Frage vermischt Dinge, die zwei verschiedene Steuern betreffen. Bei der Umsatzsteuer gilt die Kleinunternehmerregelung: Der Gesamtumsatz im Vorjahr darf 25.000 € nicht überschritten haben und im laufenden Jahr 100.000 € nicht überschreiten. § 19 Abs. 1 UStG · Stand: 04.10.2026 Bei der Gewerbesteuer ist der Freibetrag 24.500 € relevant, bei der Einkommensteuer ein Grundfreibetrag, den wir nicht belegen. Ob Ihre Zahlen unter eine dieser Grenzen fallen, rechnet der Kleinunternehmer-Check für die Umsatzsteuer mit Ihren Beträgen durch.

Das sollten Sie prüfen

  • Welche Gebühr nennt die aktuelle Seite Ihrer Stadt, und für welche Rechtsform gilt sie?
  • Löst Ihre Rechtsform weitere Kosten aus, etwa Notar und Handelsregister?
  • Brauchen Sie eine Erlaubnis oder einen Handwerkseintrag, dessen Kosten außerhalb der Anmeldung liegen?
  • Kennen Sie die Beitragsordnung Ihrer IHK und den Hebesatz Ihrer Gemeinde?

Dieser Beitrag gibt Informationen zum Stand vom 05.10.2026 weiter und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Wenn die Anmeldung steht, kommt der Betriebsalltag: Zahlungen trennen, Belege sammeln, Kosten im Blick behalten. Für das Konto gibt es eigene Beiträge, zum Beispiel dazu, was „0 € im Monat“ beim Geschäftskonto wirklich umfasst. Vor der Entscheidung für eine Form lohnt der Blick in den Beitrag Ab wann Gewerbe anmelden.

Hinweis zur Transparenz: Mit einigen Kontoanbietern bauen wir Partnerprogramme auf. Links zu ihnen kennzeichnen wir als Werbung, sobald sie aktiv sind. Mehr auf der Seite Transparenz.

Häufige Fragen

Kann ich die Kosten für die Gewerbeanmeldung absetzen?
Betriebsausgaben sind die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind. § 4 Abs. 4 EStG · Stand: 05.10.2026 Die Anmeldegebühr entsteht, weil Sie den Betrieb eröffnen, und ist deshalb ein naheliegender Kandidat. Wie sie bei Ihnen zu behandeln ist, klären Sie mit dem Finanzamt oder einer steuerlich befugten Person. Bewahren Sie den Beleg auf. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Wie lange dauert es, ein Kleingewerbe anzumelden?
Hamburg nennt etwa 15 Minuten für Ihre Eingabe und 3 bis 10 Werktage Bearbeitung beim Amt. Hamburg: offizielle Gewerbeanzeige · Stand: 05.10.2026 In Köln steht der Gewerbeschein bei der Online-Meldung sofort als PDF bereit. Das Gesetz verlangt, dass die Behörde den Empfang innerhalb von 3 Tagen bescheinigt. Berlin und München nennen keine Dauer.
Wie viel kostet ein Kleingewerbe im Monat?
Die gelesenen Quellen kennen keinen festen Monatsbetrag. Die Anmeldegebühr fällt einmal an. Danach können IHK-Beitrag und Gewerbesteuer dazukommen, beide mit Befreiungen oder Freibeträgen: 5.200 € Gewinn bei der IHK für kleine Gewerbetreibende ohne Handelsregistereintrag, 24.500 € Freibetrag bei der Gewerbesteuer. § 3 Abs. 3 IHKG · Stand: 04.10.2026 Örtliche Beiträge und Hebesätze haben wir nicht gelesen.
Wie melde ich mein Gewerbe in München ab?
Die Aufgabe des Betriebs ist nach § 14 der Gewerbeordnung anzuzeigen. § 14 Abs. 1 GewO · Stand: 05.10.2026 Für München haben wir Verfahren und Gebühr der Abmeldung nicht gelesen, die ausgewertete Seite beschreibt die Anmeldung. Fragen Sie beim Gewerbeamt München nach dem aktuellen Weg. In Köln ist die Abmeldung laut gelesener Seite gebührenfrei.
Wie viel darf man als Kleingewerbe steuerfrei verdienen?
Das hängt von der Steuer ab. Bei der Umsatzsteuer gilt die Kleinunternehmerregelung mit höchstens 25.000 € im Vorjahr und 100.000 € im laufenden Jahr. § 19 Abs. 1 UStG · Stand: 04.10.2026 Bei der Gewerbesteuer ist ein Freibetrag von 24.500 € vorgesehen. Einen Betrag für die Einkommensteuer nennen wir nicht, da wir ihn nicht belegen können.

Quellen und Stand

Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Bei Einzelfragen: Steuerberater oder zuständige Behörde.