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N26 Geschäftskonto: Tarife, Preise und offene Fragen
Vier Tarife, ein Einstieg ohne Grundpreis und einige Lücken auf der Preisseite: So lesen Sie das Angebot, ohne mehr hineinzulesen, als dort steht.
Stand: 05.10.2026Autor: Katrin WendtLesezeit: 12 Min.

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Kurz gesagt
N26 nennt auf der Business-Seite vier Tarife: Business Standard ohne Grundpreis, Business Smart, Business Go und Business Metal. Im Standard sind eine virtuelle Debitkarte und zwei Abhebungen im Monat inbegriffen, die physische Karte kostet extra. Offen bleiben auf der gelesenen Seite drei Punkte, die für Gründer wichtig sind: ob die Preise netto oder brutto gelten, welche Länderkennung die IBAN trägt und ob eine SCHUFA-Auskunft eingeholt wird. Mit N26 besteht kein Partnerprogramm, es gibt also kein Partnerlink.
Beispiel (fiktiv): Nadine fotografiert Hochzeiten, meist am Wochenende, und hat im Frühjahr ein Einzelunternehmen angemeldet. Auf der Suche nach einem Konto nur für die Fotografie landet sie bei „N26 Geschäftskonto“, weil sie die App von früher kennt. Sie will drei Dinge wissen: Was kostet es im Monat, bekommt sie eine Karte, und kann sie Bargeld von Brautpaaren einzahlen? Genau diese drei Fragen beantwortet die Preisseite mehr oder weniger, und bei allem anderen schweigt sie. Dieser Artikel sortiert, was dort steht und was nicht.
Als Quelle dient ausschließlich die offizielle Seite des Anbieters, gelesen am Stand-Datum unten. Wir bewerten das Konto nicht, vergeben keine Note und sprechen keine Empfehlung aus. Was sich aus der Seite belegen lässt, steht hier mit Quelle. Was sie nicht sagt, heißt „unbekannt“.
Was die Seite über das Konto sagt
Zur Ansprache der Leser: Die Seite trägt den Titel „Das Geschäftskonto für Freelancer“; zu Kleinunternehmern und zu GmbH oder UG sagt sie nichts. Das ist eine Ansprache, keine Zusicherung: Wer nicht als Freelancer arbeitet, findet auf der gelesenen Seite weder ein Ja noch ein Nein.
Zur Einordnung: Ein Geschäftskonto ist für Einzelunternehmer, Freiberufler und Kleinunternehmer nicht gesetzlich vorgeschrieben. Gründerplattform: Geschäftskonto eröffnen · Stand: 05.10.2026 Die Frage ist also nie „Darf ich?“, sondern „Passt dieses Konto zu meinem Alltag?“. Dafür lohnt es sich, die vier Tarife nebeneinanderzulegen.
Die vier Tarife als Treppe
Die Preisseite ist wie eine Treppe gebaut: Jede Stufe fügt etwas hinzu, vor allem Karten, Abhebungen und Rückvergütungen. Die Tabelle zeigt, was laut Seite auf welcher Stufe dazukommt.
| Tarif | Grundpreis im Monat | Was die Seite dazu nennt |
|---|---|---|
| Business Standard | 0 € | 0,1 % Cashback, kostenlose virtuelle Debitkarte, 2 kostenlose Abhebungen in Euro im Monat, physische Karte 10 €, Bareinzahlung über Cash26 mit 1,5 %. |
| Business Smart | 4,90 € | Physische Debitkarte kostenlos, bis zu 10 Spaces (Unterkonten mit IBAN), automatisiertes Budget; 3 kostenlose Abhebungen im Monat. |
| Business Go | 9,90 € | Kostenlose Abhebungen außerhalb der Eurozone, 1 % Cashback auf Reisen; 5 kostenlose Abhebungen im Monat. |
| Business Metal | 16,90 € | 0,5 % Cashback, Karte aus Edelstahl; 8 kostenlose Abhebungen im Monat. |
N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Preise ändern sich, bitte beim Anbieter prüfen. Für die Tarife Go und Metal nennt eine Fußnote Aktionsangebote für Kunden, die sich zwischen dem 17.07.2025 und dem 15.10.2025 registriert haben.
Zwei Dinge fallen auf, wenn man die Tabelle liest. Erstens dient der Aufpreis zwischen den Stufen vor allem dem, was Sie in der Hand halten oder im Ausland tun: physische Karte, mehr Abhebungen, Zahlungen außerhalb der Eurozone. Zweitens fehlen in unseren Notizen bei jedem Tarif Angaben zu Überweisungen, zu Buchhaltungsfunktionen und zur Kontoführung für Gesellschaften. Wer zum Beispiel wissen will, wie viele SEPA-Überweisungen im Standard kostenlos sind, findet dazu auf der gelesenen Seite keine Angabe.
Wie viel kostet ein Geschäftskonto bei N26?
Der Einstieg kostet laut Seite null Euro im Monat. Das ist die Antwort auf die Suchanfrage, aber nur die halbe. Rund um den Grundpreis hat die Seite vier Posten, die den Alltag bestimmen:
- Die physische Karte: Sie kostet im Standard 10 Euro. N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Ob die zehn Euro einmalig oder wiederkehrend anfallen, steht in unserer Notiz nicht. Das muss der Anbieter beantworten.
- Abhebungen: Je Tarif sind es zwei, drei, fünf oder acht kostenlose Abhebungen im Monat. Was die nächste kostet, nennt unsere Notiz nicht.
- Bareinzahlungen: Über Cash26 fallen im Standard 1,5 % an.
- Cashback: 0,1 % im Standard, mehr in den teureren Stufen. Für welche Zahlungen es gilt, steht in unserer Notiz nicht.
Rechnen wir das einmal fiktiv durch. Nadine nimmt im Schnitt 400 Euro im Monat bar ein, weil manche Brautpaare am Hochzeitstag die Anzahlung in einem Umschlag mitbringen. Zahlt sie das Bargeld im Standard über Cash26 ein, sind 1,5 % von 400 Euro genau 6 Euro. Im Jahr sind das 72 Euro, ohne dass der Grundpreis je gestiegen wäre. Ob ein höherer Tarif daran etwas ändert, nennt unsere Notiz nicht, die Einzahlungsgebühr steht dort nur beim Standard. Die Zahl ist fiktiv und soll nur zeigen, wo die Kosten sitzen können: nicht im Grundpreis, sondern in dem, was Sie an Bargeld bewegen.
Hätte Nadine dagegen nur Überweisungen und Kartenzahlungen, sähe die Rechnung anders aus. Dann zählen vor allem die Karte und die Frage, ob sie im Monat mit zwei Abhebungen auskommt. Mehr zu den Kostenarten, die man bei jedem Konto prüfen sollte, steht im Artikel Geschäftskonto kostenlos: Was „0 € im Monat“ wirklich umfasst.
Abhebungen im Vergleich der Tarife
Wer mit Bargeld arbeitet, sieht auf die Abhebungszeile zuerst. Laut Seite sind es im Standard zwei, im Smart-Tarif drei, im Go-Tarif fünf und im Metal-Tarif acht kostenlose Abhebungen im Monat. Die teureren Stufen enthalten also vor allem mehr Spielraum. Wer selten Bargeld holt, braucht ihn nicht. Wer wöchentlich zum Automaten geht, kommt mit zwei Abhebungen nicht weit, und dann lohnt der Blick auf die Einzahlungs- und Abhebungskosten der anderen Anbieter.
Zum Vergleich: Bei der Berliner Sparkasse nennt die Seite für das FirmenKonto einen „Bargeldservice“, der in der Filiale stattfindet. Berliner Sparkasse: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Bei der ING gilt laut Seite: Bareinzahlungen laufen über die Reisebank (9,50 € je angefangene 5.000 €, bis 25.000 €); Abhebungen mit der VISA Business Debitkarte zählen nicht als Transaktion. ING Geschäftskonto: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Eine Filiale, die man betreten kann, ist ein anderes Produkt als ein Konto in der App. Ob das für Sie wichtig ist, hängt davon ab, wie oft Bargeld in Ihrem Betrieb vorkommt.
Spaces: Unterkonten für Rücklagen und Ausgaben
Ab dem Tarif Smart nennt die Seite bis zu zehn „Spaces“, also Unterkonten mit eigener IBAN. N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Für Selbstständige ist das eine praktische Idee, weil sich Geld im Alltag sonst leicht vermischt: Was für die Einkommensteuer-Vorauszahlung gedacht ist, liegt neben dem, was nächste Woche für Material draufgeht. Mit getrennten Unterkonten sieht man auf einen Blick, wie viel frei verfügbar ist.
Ob Sie dafür einen Tarif mit Grundpreis brauchen, ist eine Rechenaufgabe. Dieselbe Trennung gelingt auch mit einem zweiten Konto bei einer anderen Bank oder mit einer Tabelle, die Sie jeden Monat pflegen. Die Spaces sparen Arbeit, aber sie ersetzen weder eine Buchführung noch eine Steuerplanung. Wie viel Sie zurücklegen sollten, hängt von Ihrem Gewinn ab und lässt sich mit dem Finanzamt oder einer Steuerberatung klären. Das Konto kann die Rücklage nur sichtbar machen.
So wählen Sie den Tarif zu Ihrem Monat
Statt die Stufen der Reihe nach durchzugehen, hilft eine umgekehrte Reihenfolge. Schreiben Sie auf, was in einem normalen Monat passiert, und suchen Sie dann den Tarif, der das abdeckt:
- Wie oft gehen Sie an den Automaten? Bis zu zwei Mal reicht der Standard, bei drei bis fünf Abhebungen sind es die nächsten Stufen.
- Zahlen Sie Bargeld ein? Dann rechnen Sie die prozentuale Gebühr auf Ihren üblichen Betrag.
- Brauchen Sie eine Karte aus Plastik? Wenn ja, vergleichen Sie die zehn Euro mit dem Aufpreis zur nächsten Stufe.
- Wollen Sie Geld aufteilen? Dann sind die Spaces ein Argument, aber kein Muss.
Das Ergebnis ist kein Urteil über N26, sondern ein Abgleich Ihres Monats mit einer Preisliste. Gehen Sie in einem Jahr noch einmal durch dieselben Fragen. Selbstständigkeit verändert den Alltag, und der Tarif von heute passt nicht automatisch zu dem von übermorgen.

Für wen schreibt N26 die Seite?
Die Ansprache gilt Freelancern. Zu den Gruppen, nach denen Gründer in den Suchmaschinen fragen, sagt die Seite sonst nichts:
- Freiberufler: Die Seite spricht Freelancer an. Wie Freelancer und Freiberufler zusammenhängen, ist ein steuerliches Thema und kein Kontothema, nachzulesen im Artikel Geschäftskonto für Freiberufler.
- Kleinunternehmer: unbekannt. Ob das Konto sich für Sie eignet, entscheidet nicht der Umsatzsteuerstatus, sondern Ihre Zahlungen. Hintergründe im Artikel Geschäftskonto für Kleinunternehmer.
- GmbH und UG: unbekannt. Für Kapitalgesellschaften ist ein Geschäftskonto Pflicht. Gründerplattform: Geschäftskonto eröffnen · Stand: 05.10.2026 Wer eine Gesellschaft gründet, sollte die Rechtsformen vorab ausdrücklich beim Anbieter klären.
Ein Hinweis zu einer zweiten, indirekten Quelle: Ein Suchauszug aus dem Hilfecenter beschreibt Konten für Personen, die unter eigenem Namen arbeiten, ohne Firmennamen auf der Karte (indirekte Lesart, die Hilfeseite selbst haben wir nicht gelesen). Das ist ein Anlass zum Nachfragen, keine Zusage.
Wird ein N26 Konto der Schufa gemeldet?
Diese Frage stellen viele, und sie vermischt zwei Dinge. Das eine ist, ob vor der Kontoeröffnung eine Auskunft eingeholt wird. Das andere ist, ob die Bank später etwas an eine Auskunftei übermittelt. Zum ersten Punkt sagt die gelesene Seite nichts, zum zweiten ebenfalls nicht. Unsere Antwort lautet deshalb: unbekannt. Die Verbraucherzentrale beschreibt die Schufa als private Auskunftei, die Daten über Verbraucher sammelt und daraus einen Score berechnet. Verbraucherzentrale: Bonitätsprüfung · Stand: 05.10.2026
Unter den elf Anbietern, deren Seiten wir gelesen haben, nennt nur Kontist sein Angebot ausdrücklich ein Geschäftskonto „ohne SCHUFA“. Kontist: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Bei N26 ist die Frage damit nicht verneint, sondern nur nicht beantwortet. Wie Sie das sauber klären, beschreibt der Artikel Geschäftskonto ohne SCHUFA: Was belegt ist und was offen bleibt.
Was die Seite nicht sagt
Die folgende Aufstellung ist der wichtigste Teil dieses Artikels. Sie zeigt, welche Fragen sich aus der Preisseite nicht beantworten lassen und wo Sie nachhaken sollten, bevor Sie einen Antrag stellen.
| Frage | Was die gelesene Seite dazu sagt |
|---|---|
| Preise netto oder brutto? | Die gelesene Seite sagt nicht, ob die Preise netto oder brutto gelten. |
| Welche IBAN erhalten Sie? | Die Seite nennt „Spaces-Unterkonten mit IBAN“, das Land der IBAN steht nicht dabei. |
| SCHUFA-Auskunft bei der Eröffnung? | unbekannt |
| Wie viele Überweisungen sind frei? | unbekannt |
| Steuerfunktion im Konto? | Im Seitenfuß verweist die Seite auf einen Bereich „Alles zu Steuern“; eine eigene Steuerfunktion im Tarif beschreibt sie nicht. |
Die IBAN-Frage ist keine Spitzfindigkeit. Bei Lastschriften und bei Zahlungen von Auftraggebern kann die Länderkennung eine Rolle spielen. Wenn Ihnen eine deutsche IBAN wichtig ist, fragen Sie vor dem Antrag schriftlich nach, statt es zu vermuten.
Was sind die Nachteile von N26?
Pauschal lässt sich das nicht beantworten, und dieser Artikel urteilt nicht über Anbieter. Was ein Nachteil ist, hängt davon ab, was Sie brauchen. Aus der Seite selbst ergeben sich fünf Punkte, die für manche Selbstständige ins Gewicht fallen und für andere nicht:
- Wer eine Karte in der Hand braucht, zahlt im Standard dafür extra.
- Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, zahlt über Cash26 eine prozentuale Gebühr.
- Wer mehr als zwei Abhebungen im Monat braucht, landet in einem teureren Tarif.
- Wer als Gesellschaft auftritt, findet auf der Seite keine Aussage zu GmbH und UG.
- Wer genau planen muss, vermisst die Angabe, ob die Preise netto oder brutto gelten.
Ob eine dieser Zeilen Sie stört, können nur Sie beantworten. Für Nadine, die kaum Bargeld braucht, wäre Punkt 2 irrelevant, für den Marktstandbetreiber aus unserem Artikel zu den Kosten wäre er der wichtigste.
Ist N26 besser als Sparkasse?
Die Frage kann man nicht beantworten, ohne zu sagen, wofür. Die Berliner Sparkasse, deren Seite wir als Beispiel für die Sparkassen gelesen haben, nennt für das FirmenKonto komfort 19,95 € im Monat und 20 Buchungen ohne Beleg im Monat. Die Tarife der Sparkassen unterscheiden sich von Region zu Region. N26 nennt im Standard null Euro. Das sind zwei verschiedene Preismodelle für zwei verschiedene Arten, ein Konto zu führen. Wer eine Filiale und persönliche Ansprechpartner schätzt, wählt nach anderen Kriterien als jemand, der alles in der App erledigt. Die Zahl neben dem Namen sagt darüber nichts.
Alternativen, die Sie danebenlegen können
Wer N26 prüft, sollte mindestens zwei andere Konten ansehen. Die Tabelle zeigt Einstiegstarife, die laut Anbieterseiten einen Grundpreis von null Euro haben, plus zwei klassische Banken zum Vergleich.
| Anbieter | Einstiegstarif | Grundpreis im Monat | Deutsche IBAN | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Qonto | Starter | 0 € | ja | Werbung: Partnerprogramm im Aufbau, noch kein Link |
| Finom | Solo | 0 € | unbekannt | Werbung: Partnerprogramm im Aufbau, noch kein Link |
| Kontist | Kontist Free | 0 € | ja | nennt sich „ohne SCHUFA“; Werbung: Partnerprogramm im Aufbau, noch kein Link |
| FYRST | FYRST BASE | 0 € | unbekannt | kein Partnerlink |
| ING | Tarif S | 0 € | unbekannt | zusätzlich 0,30 € je Transaktion, kein Partnerlink |
Qonto: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Die Spalte „Deutsche IBAN“ zeigt „ja“ nur dort, wo die Seite sie ausdrücklich nennt. Ein „unbekannt“ ist kein Mangel, sondern ehrliche Lücke. Die ganze Auswahl, filterbar nach Eigenschaften, finden Sie im Geschäftskonto-Wegweiser.
Sieben Fragen an N26, bevor Sie beantragen
Schreiben Sie dem Anbieter, am besten per E-Mail oder über den Chat mit Verlauf, damit Sie später belegen können, was geantwortet wurde. Diese sieben Fragen decken ab, was die Seite offen lässt:
- Gelten die genannten Preise netto oder brutto?
- Welche Länderkennung hat die IBAN meines Geschäftskontos?
- Wird bei der Eröffnung eine SCHUFA-Auskunft eingeholt, und werden Daten später an eine Auskunftei übermittelt?
- Fallen die 10 Euro für die physische Karte einmalig oder wiederkehrend an?
- Was kostet die dritte Abhebung im Monat im Standard?
- Kann ich das Konto als Einzelunternehmer, als Freiberufler und als GmbH oder UG eröffnen, und welche Unterlagen verlangen Sie jeweils?
- Welche Frist gilt, wenn ich den Tarif wechsle oder das Konto kündige?
Zwei Monate, zwei Rechnungen
Um zu sehen, wie sehr der Alltag den Preis bestimmt, hilft ein letztes fiktives Gedankenspiel. Im Juni hat Nadine drei Hochzeiten. Die Zahlungen kommen per Überweisung, sie bezahlt Equipment online und hebt einmal Bargeld ab. Ihre Kosten bleiben im Standard bei null, sofern die zwei Abhebungen reichen und eine virtuelle Karte genügt. Im September hat sie dazu einen Fotokurs, bei dem Teilnehmer bar bezahlen. Sie zahlt 600 Euro ein, und plötzlich stehen 9 Euro Gebühr in der Rechnung, bei 1,5 % ohne weitere Posten. Die Karte, die sie dafür im Laden braucht, kostet extra. Aus „kostenlos“ wird ein Betrag, der im Monat klein ist, im Jahr aber sichtbar.
Das ist kein Argument gegen N26 und keines dafür. Es zeigt, dass der Grundpreis nur eine von mehreren Stellschrauben ist. Wer zwei oder drei typische Monate durchrechnet, bekommt ein ehrlicheres Bild als jeder Preisvergleich auf einer Werbeseite.
Das sollten Sie prüfen
- Ob Sie eine physische Karte und mehr als zwei Abhebungen im Monat brauchen.
- Wie viel Bargeld Sie einzahlen und ob die prozentuale Gebühr für Sie ins Gewicht fällt.
- Welche IBAN Sie bekommen und ob die Antwort schriftlich vorliegt.
Den Überblick über alle Anbieter und Kosten finden Sie im Hub Geschäftskonto: Kosten, Anbieter und Eröffnung.
Hinweis zur Transparenz: Mit N26, FYRST und den klassischen Banken in diesem Artikel besteht kein Partnerprogramm, hier gibt es kein Partnerlink. Mit Qonto, Finom, Kontist und Holvi bauen wir Partnerprogramme auf. Links zu diesen Anbietern kennzeichnen wir als Werbung, sobald sie aktiv sind. Mehr dazu auf der Seite Transparenz. Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Bei Einzelfragen: Steuerberater oder Finanzamt.
Häufige Fragen
Wie viel kostet ein Geschäftskonto bei N26?
Wird ein N26 Konto der Schufa gemeldet?
Was sind die Nachteile von N26?
Ist N26 besser als Sparkasse?
Wie viel Geld darf ich auf meinem N26-Konto haben?
Quellen und Stand
- N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- Kontist: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- Qonto: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- FYRST: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- ING Geschäftskonto: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- Gründerplattform: Geschäftskonto eröffnen · Stand: 05.10.2026
- Verbraucherzentrale: Bonitätsprüfung · Stand: 05.10.2026
Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Bei Einzelfragen: Steuerberater oder zuständige Behörde.