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Geschäftskonto ohne SCHUFA: Was belegt ist und was offen bleibt
„Ohne SCHUFA“ ist schnell versprochen. Hier steht, welche Angabe sich auf einer Anbieterseite belegen lässt, welche nicht und wie Sie selbst Klarheit schaffen.
Stand: 05.10.2026Autor: Tobias WendtLesezeit: 12 Min.

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Kurz gesagt
In den von uns gelesenen Anbieterseiten nennt nur Kontist sein Angebot ausdrücklich ein Geschäftskonto „ohne SCHUFA“. Bei allen anderen Banken in unserer Übersicht ist die SCHUFA-Frage unbekannt, nicht verneint. Das Gewerbe selbst melden Sie unabhängig von einer Bonitätsauskunft an. Und das gesetzliche Basiskonto hilft Ihnen für den Betrieb nicht weiter, denn es gilt nur für private Zwecke. Wer sichergehen will, fragt den Anbieter schriftlich.
Wer nach „Geschäftskonto ohne SCHUFA“ sucht, hat meist schon eine Absage erlebt oder befürchtet sie. Das ist ein heikler Moment, in dem Werbeversprechen besonders verlockend wirken. Genau deshalb wird hier jede Aussage an eine Quelle gebunden. Wir haben die offiziellen Preis- und Leistungsseiten von elf Anbietern gelesen, am Stand-Datum, und notiert, was dort zur SCHUFA steht. Das Ergebnis ist kurz, und diese Kürze ist die ehrlichste Antwort, die wir geben können.
Was ist die SCHUFA, und was hat sie mit einem Konto zu tun?
Die Verbraucherzentrale beschreibt sie sinngemäß so: Die Schufa ist eine private Auskunftei, die Daten über Verbraucher sammelt und daraus einen Score berechnet. Verbraucherzentrale: Bonitätsprüfung · Stand: 05.10.2026 Banken können vor der Eröffnung eines Kontos eine Auskunft einholen, um das Zahlungsverhalten einer Person einzuschätzen. Ob sie es bei einem bestimmten Geschäftskonto tun, entscheidet die jeweilige Bank, und beim Einzelunternehmen betrifft es Sie als Person. Auf den meisten Preisseiten steht dazu nichts.
Deshalb ist ein ausdrücklicher Hinweis „ohne SCHUFA“ auf einer offiziellen Seite für Gründer wertvoll. Er ist eine konkrete Aussage, die man zitieren kann. Alles andere sind Vermutungen, Forenbeiträge und Erinnerungen an die Ablehnung einer Freundin, die eigentlich einen anderen Grund hatte.
Was die Anbieterseiten dazu belegen
Die Tabelle zeigt für elf Anbieter, was die gelesene Seite zur SCHUFA sagt. „unbekannt“ bedeutet: Die Seite erwähnt die SCHUFA nicht. Das ist weder ein Nein noch ein Ja. Der Grundpreis dient nur der Orientierung. Kontist: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
| Anbieter | Einstiegstarif, Grundpreis | Aussage zur SCHUFA |
|---|---|---|
| Kontist | Kontist Free, 0 € im Monat | Die Seite nennt das Angebot ausdrücklich „Kostenloses Geschäftskonto ohne SCHUFA“ |
| Qonto | Starter, 0 € | unbekannt |
| Finom | Solo, 0 € | unbekannt |
| Holvi | Holvi Flex, 0 € | unbekannt |
| N26 Business | Business Standard, 0 € | unbekannt |
| Revolut Business | Basic, 10 € | unbekannt |
| Commerzbank | KlassikGeschäftskonto, 15,90 € | unbekannt. Die Seite spricht bei der Business Card von Bonität und Volljährigkeit, nennt die SCHUFA aber nicht. |
| DKB-Business | 15 € | unbekannt. Die Seite nennt Video-Ident für die Eröffnung. |
| ING | Tarif S, 0 € plus Transaktionsentgelte | unbekannt |
| FYRST | FYRST BASE, 0 € | unbekannt |
| Berliner Sparkasse | FirmenKonto komfort, 19,95 € | unbekannt |
Die Zeilen mit „unbekannt“ sind keine versteckte Warnung. Viele Anbieter besprechen die SCHUFA nur im Antragsprozess oder in den Datenschutzhinweisen. Aus unserer Quellenlage folgt nichts darüber, wie eine bestimmte Bank in Ihrem Fall entscheidet. Ebenso wenig folgt daraus, dass ein Anbieter, der „ohne SCHUFA“ nicht erwähnt, eine Auskunft einholt.
„Ohne SCHUFA“ heißt nicht „ohne Prüfung“
Ein Konto ohne SCHUFA-Prüfung ist kein Konto ohne Fragen. Auch bei einem solchen Konto werden Sie üblicherweise Ihre Identität bestätigen und Angaben zur Tätigkeit machen müssen. Wie genau, beschreibt die Preisseite nicht. Die Konten werden laut Seite beim Partner Solaris geführt, einer in Deutschland zugelassenen Bank. Kontist: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Die Partnerbank kann eigene Anforderungen stellen, und Anträge können aus Gründen abgelehnt werden, die nichts mit der SCHUFA zu tun haben.
Ein Beispiel (fiktiv): Mehmet möchte für sein neues Einzelunternehmen ein Konto eröffnen. Er hat vor Jahren eine Mahnung eines Telefonanbieters bekommen, die er beglichen hat. Er beantragt das Konto bei einem Anbieter, der „ohne SCHUFA“ wirbt, und erhält trotzdem eine Rückfrage, weil seine Meldeadresse und die Adresse im Ausweis nicht übereinstimmen. Mit der SCHUFA hatte das nichts zu tun, mit sauberen Unterlagen dafür sehr viel.
Die Moral: Wer sich ein Konto ohne SCHUFA-Prüfung wünscht, sollte zugleich die Basics bereithalten. Adresse, Ausweis, Steuer-ID, bei Gewerbe die Gewerbeanmeldung. Das Muster der Gründerplattform zeigt, was Banken typischerweise sehen wollen. Verlangt werden meist ein gültiges Ausweisdokument, die Steuer-ID oder ein Nachweis über die Selbstständigkeit und bei einem Gewerbe die Gewerbeanmeldung. Gründerplattform: Geschäftskonto eröffnen · Stand: 05.10.2026
Welche Online-Bank bietet ein Konto ohne Schufa-Auskunft an?
Nach unserer Quellenlage ist Kontist der einzige Anbieter, dessen offizielle Seite das Wort „ohne SCHUFA“ im Titel trägt. Das Konto Kontist Free kostet laut Seite 0 € im Monat und enthält eine physische Visa-Business-Debitkarte. Kontist nennt auf der Seite eine Einlagensicherung bis 100.000 €. Mehr als diese Eckdaten können wir ohne Eigenerfahrung nicht berichten, und die Frage, ob der Anbieter für Sie passt, bleibt offen. Die weiteren Eigenschaften, zum Beispiel für welche Rechtsformen das Konto gedacht ist, finden Sie im Beitrag Geschäftskonto für Freiberufler.
Bei N26 und anderen Online-Anbietern bleibt die Frage offen. Das ist kein Signal gegen sie, sondern eine Einladung zur Nachfrage, die im nächsten Abschnitt erklärt wird.
So klären Sie die SCHUFA-Frage selbst, in fünf Schritten
- Preis- und Leistungsverzeichnis lesen. Suchen Sie auf der Anbieterseite nach dem Dokument zu Ihrem Tarif und darin nach „SCHUFA“, „Bonität“ oder „Auskunft“.
- Datenschutzhinweise ansehen. Dort steht häufig, ob Auskunfteien eingebunden sind und zu welchem Zweck.
- Den Support schriftlich fragen. Eine Nachricht erzeugt eine Antwort, die Sie aufbewahren können.
- Antwort speichern. Datum, Name des Tarifs, Wortlaut. Das ist Ihr Beleg.
- Danach erst beantragen. Wenn die Antwort offen oder ausweichend ist, wählen Sie einen anderen Anbieter oder fragen nach.
Ein Muster für Ihre Nachfrage (fiktiver Text, den Sie anpassen können): „Guten Tag, ich plane die Eröffnung eines Geschäftskontos im Tarif [Name] als [Rechtsform]. Ich möchte vorab wissen, ob im Rahmen der Kontoeröffnung eine Auskunft bei der SCHUFA oder einer anderen Auskunftei eingeholt wird. Bitte antworten Sie mir schriftlich. Vielen Dank.“ Mehr braucht es nicht.
Ist es möglich, ein Geschäftskonto online ohne SCHUFA zu eröffnen?
Ja, wenn ein Anbieter es so anbietet, und die Seite von Kontist nennt es ausdrücklich. Die Eröffnung selbst läuft bei Online-Anbietern ohne Filiale. Bei der DKB nennt die gelesene Seite Video-Ident. DKB-Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Für die Dauer und die Anforderungen an Ihr Setting gilt: ruhiger Raum, gutes Licht, gültiges Ausweisdokument. Wie lange es bei dem von Ihnen gewählten Anbieter dauert, steht auf dessen Hilfeseite. Ob eine SCHUFA-Auskunft eingeholt wird, steht dort oft nicht.
Basiskonto: Rettungsanker oder Sackgasse?
Das gesetzliche Basiskonto ist ein Konto mit grundlegenden Funktionen für Verbraucher. Die Verbraucherzentrale hält fest: Ein Basiskonto darf Verbrauchern nicht wegen einer schlechten Schufa verweigert werden. Verbraucherzentrale: Was ist ein Basiskonto? · Stand: 05.10.2026 Das klingt nach einer Lösung, hat aber eine Grenze. Wer ein Konto überwiegend für gewerbliche Zwecke nutzen will, auch nebenberuflich, hat keinen Anspruch auf ein Basiskonto. Verbraucherzentrale: Fragen und Antworten zum Basiskonto · Stand: 05.10.2026
Für private Zahlungen kann das Basiskonto bei schlechter SCHUFA eine Absicherung sein. Für den Betrieb ist es nach Angaben der Verbraucherzentrale nicht vorgesehen. Ein Grund mehr, ein eigenes Geschäftskonto bei einem Anbieter zu suchen, der Selbstständige ausdrücklich nennt.
Kann man trotz SCHUFA ein Gewerbe anmelden?
Die Gewerbeanmeldung ist von einer Bonitätsauskunft getrennt. § 14 GewO regelt die Anzeigepflicht: Ein stehendes Gewerbe ist bei Beginn der Tätigkeit gleichzeitig der zuständigen Behörde anzuzeigen. § 14 Abs. 1 GewO · Stand: 04.10.2026 Von einer SCHUFA-Auskunft ist dort keine Rede. Die Anzeige ist ein eigener Schritt, das Konto folgt später.
Ein anderes Thema ist die gewerberechtliche Zuverlässigkeit. Das regelt § 35 GewO. Die zuständige Behörde muss die Ausübung eines Gewerbes ganz oder teilweise untersagen, wenn Tatsachen die Unzuverlässigkeit des Gewerbetreibenden belegen und die Untersagung zum Schutz der Allgemeinheit erforderlich ist. § 35 Abs. 1 GewO · Stand: 05.10.2026 Ein einzelner negativer Eintrag bei einer Auskunftei ist damit nicht gleichzusetzen. Hat sich bei Ihnen aber mehr angesammelt, etwa Steuerschulden oder ein Insolvenzverfahren, holen Sie sich vor der Anmeldung Rat bei einer Schuldnerberatung oder dem Gewerbeamt. Eine Einzelfallprüfung kann dieser Artikel nicht leisten. Mehr zum Anmeldeweg steht im Leitfaden Gewerbe anmelden.
Wie hoch sind die Kosten für ein N26 Geschäftskonto?
Die Frage taucht in den Suchergebnissen zu diesem Thema oft auf, vermutlich weil N26 als Online-Bank bekannt ist. Laut gelesener Seite kostet der Tarif Business Standard 0 € im Monat, Business Smart 4,90 €, Business Go 9,90 € und Business Metal 16,90 €. N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Ob diese Preise netto oder brutto gemeint sind, nennt die Seite nicht. Preise ändern sich, bitte beim Anbieter prüfen. Im Business Standard sind zwei Abhebungen pro Monat frei, die physische Karte kostet 10 €, Bareinzahlungen über Cash26 kosten 1,5 %. Zur SCHUFA-Frage ist die Seite stumm, deshalb steht N26 in der Tabelle bei „unbekannt“.

Vier Behauptungen im Faktencheck
Rund um das Thema kursieren Sätze, die sich festgesetzt haben. Vier davon, mit dem, was sich belegen lässt:
„Online-Banken prüfen die SCHUFA nie.“ Dafür gibt es keinen Beleg. Auf den gelesenen Seiten sagt nur ein Anbieter ausdrücklich, dass er „ohne SCHUFA“ arbeitet. Für alle anderen bleibt die Frage offen, auch für reine Online-Banken.
„Wer ein Gewerbe hat, braucht keine SCHUFA-Prüfung.“ Die Gewerbeanmeldung und das Konto sind zwei getrennte Schritte. Mit der Anmeldung entscheidet das Gewerbeamt nicht über Ihr Konto, und umgekehrt entscheidet die Bank nicht über Ihr Gewerbe.
„Das Basiskonto ist die Lösung für alle.“ Es ist für Verbraucher da und nicht für überwiegend gewerbliche Nutzung. Die Verbraucherzentrale ist an dieser Stelle eindeutig.
„Ein Konto ohne SCHUFA ist automatisch teurer.“ Der Kontist-Einstiegstarif kostet laut Seite 0 € im Monat. Die Tarife Start und Plus liegen bei 11 € und 25 € zuzüglich Umsatzsteuer. Kontist: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026 Ob das für Sie günstig oder teuer ist, hängt von Ihren Vorgängen ab, nicht von der SCHUFA-Frage.
Einzelperson oder Gesellschaft: Wessen Bonität steht zur Debatte?
Beim Einzelunternehmen und bei der freiberuflichen Tätigkeit sind Sie als Person Vertragspartner der Bank. Eine mögliche Auskunft betrifft damit Sie persönlich, so wie bei einem privaten Konto. Bei einer GmbH oder UG ist die Gesellschaft Vertragspartnerin, und es kann sein, dass zusätzlich die Gesellschafter oder Geschäftsführer betrachtet werden. Wie ein Anbieter das handhabt, steht selten auf der Preisseite.
Für Gründer einer Kapitalgesellschaft ist das ein Planungsthema. Wenn Sie ein Konto brauchen, um das Stammkapital einzuzahlen, sollten Sie vor dem Notartermin wissen, welche Angaben die Bank zu Ihnen persönlich verlangt. Eine Absage nach dem Notartermin verschiebt die ganze Gründung. Die Gründerplattform nennt als Pflicht: „Für Kapitalgesellschaften wie die GmbH ist ein Geschäftskonto Pflicht.“ Ein Grund, die Kontofrage früh zu klären.
Die Checkliste vor dem Antrag
Viele Absagen haben banale Ursachen. Wer den Antrag sorgfältig vorbereitet, nimmt diesen Ursachen den Wind aus den Segeln. Gehen Sie die folgende Liste einmal durch, bevor Sie sich irgendwo anmelden.
- Ausweis gültig, Name stimmt überall überein, Adresse aktuell.
- Steuer-ID bekannt, Gewerbeanmeldung oder Nachweis der Selbstständigkeit griffbereit.
- Tätigkeit in zwei Sätzen beschrieben: Was bieten Sie an, wer sind Ihre Kunden, woher kommt das Geld?
- Rechtsform festgelegt und beim Tarif ausdrücklich genannt.
- Schriftliche Antwort zur SCHUFA-Frage gespeichert, falls sie für Sie wichtig ist.
- Kamera, Licht und Internetverbindung für ein mögliches Video-Ident geprüft.
Beispiel (fiktiv): Anna, die als Übersetzerin freiberuflich arbeitet, nimmt sich einen Abend Zeit. Sie legt Ausweis, Steuer-ID und den Bescheid ihres Finanzamts zurecht, schreibt in drei Sätzen auf, für wen sie arbeitet, und schickt vorab zwei Anbietern die Frage nach der SCHUFA. Am nächsten Morgen hat sie eine klare Antwort, bei einem der beiden eine Gegenfrage. Sie wählt den Anbieter mit der eindeutigen Antwort und beantragt dort das Konto. Aufwand: etwa ein Abend, Gewinn: kein Rätselraten.
Was Sie bei aller SCHUFA-Sorge nicht vergessen sollten
Die SCHUFA-Frage ist für manche Gründer die entscheidende, aber selten die einzige. Neben ihr zählen: Welche Karte brauchen Sie? Wie viele Buchungen laufen im Monat? Ist die deutsche IBAN für Ihre Auftraggeber wichtig? Kontist bestätigt auf der gelesenen Seite eine deutsche IBAN, bei vielen anderen Anbietern ist das nicht belegt. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, vergleicht im Geschäftskonto-Wegweiser mehrere Eigenschaften gleichzeitig und hält sich die Notizen zu den offenen Punkten bereit.
Eine sachliche Haltung hilft. Ein Konto ist ein Werkzeug, und Werkzeuge werden gewechselt, wenn sie nicht mehr passen. Wenn Sie heute wegen einer Lücke in Ihrer Vergangenheit mit einem bestimmten Anbieter arbeiten müssen, ist das kein Dauerzustand. In ein, zwei Jahren, mit sauberer Geschäftsführung und Umsätzen auf dem Konto, können sich Ihre Optionen verändern. Das ist keine Garantie, aber ein Grund, den Blick nach vorn zu richten.
Wenn der Antrag abgelehnt wird
Eine Absage ist ärgerlich, aber sie ist kein Urteil über Ihr Vorhaben. Gehen Sie sachlich vor. Fragen Sie nach der Begründung, soweit der Anbieter sie nennt. Möglicherweise lag es an einem Formfehler, an einer abweichenden Adresse oder an fehlenden Unterlagen, also an etwas, das sich korrigieren lässt.
Vermuten Sie eine falsche SCHUFA-Angabe, helfen Ihnen die Hinweise der Verbraucherzentrale: Verbraucher können kostenfrei Auskunft über die bei Auskunfteien gespeicherten Daten anfordern und fehlerhafte Einträge korrigieren lassen. Verbraucherzentrale: Bonitätsprüfung · Stand: 05.10.2026 Der Weg besteht aus drei Schritten: Daten prüfen, Korrektur falscher Angaben verlangen und, wenn ein Unternehmen den Eintrag gemeldet hat, auch dieses Unternehmen selbst anschreiben. Das dauert, aber es kostet in der Regel nichts und löst manchen Fall schon vor dem nächsten Antrag.
Und noch ein Gedanke zu Antragsserien: Wer fünf Konten am Tag beantragt, weil er panisch wird, handelt verständlich, aber selten klug. Besser ist eine kurze Pause, die Klärung des Problems und dann ein gezielter zweiter Versuch bei einem Anbieter, der Ihre Konstellation ausdrücklich nennt.
Wie viel Geld sollte man mit 40 oder überhaupt auf dem Konto haben?
Die Frage taucht in den Suchergebnissen auf, ist aber keine Frage der Kontowahl. Zahlen wie „mit 40 sollte man X auf dem Konto haben“ sind Faustregeln und für Ihren Betrieb nicht verbindlich. Wichtiger ist, was Ihr Geschäftskonto können muss: laufende Kosten tragen, Steuern zurücklegen, späte Zahlungen auffangen. Wie viel das ist, hängt von Ihrem Betrieb ab. Eine pauschale Zahl hilft Ihnen nicht, ein Blick auf Ihre drei höchsten monatlichen Ausgaben schon.
Das sollten Sie prüfen
- Steht „ohne SCHUFA“ auf der offiziellen Seite des Anbieters, am besten im Tarifdokument?
- Haben Sie die Antwort des Supports schriftlich und mit Datum gespeichert?
- Passen Adresse im Ausweis und Meldeadresse zu Ihren Unterlagen?
- Nutzen Sie ein Basiskonto nur für private Zwecke, nicht für den Betrieb?
Hinweis zur Transparenz: Mit Kontist, Qonto, Finom und Holvi bauen wir Partnerprogramme auf. Links zu diesen Anbietern kennzeichnen wir als Werbung, sobald sie aktiv sind. Dass Kontist als einziger Anbieter „ohne SCHUFA“ nennt, ergibt sich aus der Quellenlage und nicht aus einer Vereinbarung. Alle übrigen Banken nennen wir ohne Partnerlink. Mehr auf der Seite Transparenz.
Wenn Sie weitere Eigenschaften nach Ihren Bedürfnissen filtern möchten, nutzen Sie den Geschäftskonto-Wegweiser. Den Überblick zu Kosten und Anbietern finden Sie im Leitfaden Geschäftskonto, den Ablauf der Eröffnung in Geschäftskonto eröffnen.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Kosten für ein N26 Geschäftskonto?
Kann man trotz Schufa ein Gewerbe anmelden?
Welche Online-Bank bietet ein Konto ohne Schufa-Auskunft an?
Wie kann ich online ein Geschäftskonto eröffnen?
Ist es möglich, ein Geschäftskonto online ohne SCHUFA zu eröffnen?
Wie viel Geld sollte man auf dem Geschäftskonto haben?
Quellen und Stand
- Kontist: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- Kontist: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- Kontist: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- N26 Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- DKB-Business: offizielle Konditionen · Stand: 04.10.2026
- Verbraucherzentrale: Bonitätsprüfung · Stand: 05.10.2026
- Verbraucherzentrale: Bonitätsprüfung · Stand: 05.10.2026
- Verbraucherzentrale: Fragen und Antworten zum Basiskonto · Stand: 05.10.2026
- Verbraucherzentrale: Was ist ein Basiskonto? · Stand: 05.10.2026
- § 14 Abs. 1 GewO · Stand: 04.10.2026
- § 35 Abs. 1 GewO · Stand: 05.10.2026
Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Bei Einzelfragen: Steuerberater oder zuständige Behörde.